Freier Tod für freie Bürger?

Es ist nur ein kleiner Schritt vom „Recht zu Sterben“ hin zur Pflicht zu sterben. Der „Freie Tod für freie Bürger“ ist eine Illusion jener, die denken, man könne die Büchse der Pandora nach Belieben öffnen und wieder schließen.  Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, eine geschäftsmäßige Beilhilfe zur Selbsttötung sei verfassungsgemäß und müsse also unter strengen Auflagen auch in Deutschland erlaubt werden, ist in Wahrheit ein ethischer Dammbruch, dessen Konsequenzen wir in ein paar Jahren als böse Quittung zu spüren bekommen werden. Der Paragraf 217StGB stellte bisher die "geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung" unter Strafe. Es ist keine Schwarzmalerei, sondern leider…

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Twitterblüten

Wollen wir für @Ralf_Stegner hoffen, dass Trump niemals Klimaschützer wird. Sonst müsste er diese auch alle als Extremisten bezeichnen und das geheimnisvolle Ralf-Orakel zu den wahren Motiven von Greta und Co. befragen. 100.000 Menschen #ProLife statt #ProDeath. Ein guter Tag. https://t.co/UAeLwe3FEn— Birgit Kelle (@Birgit_Kelle) January 26, 2020

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Wenn „Lieschen Müller“ den Juden das Gedenken erklärt

Er wünschte, er könnte heute sagen, dass wir Deutschen ein für alle Mal aus der Geschichte gelernt hätten, so der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gestern bei der Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Befreiung der Juden aus dem Konzentrationslager Auschwitz in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem. Dass dies nicht der Fall ist, und Antisemitismus im Deutschland 2020 nach wie vor viele Formen haben kann, bewies anschließend ausgerechnet die Hauptnachrichtensendung der ARD mit einem Kommentar der Korrespondentin Sabine Müller vom Hessischen Rundfunk, der einem nahezu die Sprache verschlägt. Antisemitismus verpackt als „Israelkritik“ hat ja eine gewisse Tradition in der deutschen Berichterstattung. Dass…

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Die nützliche Familie

Jubelnachrichten erreichen uns heute auf allen Kanälen durch die Medien und auch als Pressemitteilung des Familienministeriums: Die Betreuung in der Ganztagsschule sei „Unterm Strich gar nicht teuer“ so etwa sagt es die Süddeutsche Zeitung. Gebt uns also mehr davon?

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Organspende-Debatte: Sieg der Selbstbestimmung

Das Ziel einte am 16. Januar nahezu den gesamten Bundestag: Mehr Menschenleben retten durch ein höheres Aufkommen an Spenderorganen. Strittig war schlicht der Weg dorthin. Nun bleibt fast alles beim Alten und das ist auch gut so. Wir haben in Deutschland nämlich kein Spender- sondern allerhöchstens ein Umsetzungs- vor allem aber auch ein Vertrauensproblem in eine Transplantationsmedizin, die alle paar Jahre mit Skandalen in die Schlagzeilen kommt und damit die Spendenbereitschaft jedes Mal einbrechen lässt.  Mit überzeugender Mehrheit von rund 100 Stimmen hat der Bundestag heute der sogenannten „Widerspruchslösung“ von Gesundheitsminister Jens Spahn und seinem SPD-Kollegen Karl Lauterbach eine Absage…

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Politische Korrektheit im Film? Daniel Craig ist als Bond besser als jede Frau

James Bond wird ein Mann bleiben. Wenigstens einer ist uns Frauen noch sicher angesichts von Bestrebungen, die vielzitierte, ominöse „toxische“ Männlichkeit auch aus den Kinosälen zu verbannen und durch starke Frauen, alternativ männliche Weicheier zu ersetzen. Seit die politische Korrektheit auch die Besetzungscouchen in Hollywood erreicht hat, wird uns alljährliche bis hin zu den Oscar-Verleihungen vorgerechnet, wie wenige Frauen, Schwarze und Bisexuelle eine Hauptrolle in einem Drehbuch bekommen haben. Der Kampf gegen die Geschlechterdiskriminierung macht neuerdings auch vor den Kinosesseln nicht Halt. Wäre ja noch schöner, wenn der Zuschauer und auch die -*In selbst entscheidet, wen oder was sie auf…

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Eine Frau, die, weil sie bewusst der Vergewaltigung nicht widersprach und somit ihr Einverständnis indirekt gab, verwirklicht so auf unbürokratische und zuverlässige Weise ihre Selbstbestimmung. Oh wait...! Wenn #Organspende im angewandten Sozialismus zur #Enteignung wird. Diese Woche entscheidet der Bundestag am 16. Januar über ein neues Organspendegesetz. Der Vorschlag von Lauterbach/Spahn macht alle, die sich nicht äußern zu Organspendern. Auch 16-jährige Kinder bereits…. 

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Gendersprache als „sprachlicher Umweltschmutz“

Wunderbare Formulierung des Kollegen Reinhold Michels in seiner aktuellen Kolumne in der Rheinischen Post. Mein Buch, das er erwähnt, ist übrigens das hier: #Gendergaga. Erhältlich im Buchladen Ihres Vertrauens.

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Von Spahns neuen Organspende-Regeln ist es nur ein Katzensprung bis zur Nötigung

Der Text ist bereits ein paar Monate alt, leider aber immer noch wahr, ein paar unangenehme Fakten zum Thema Organspende und warum die Widerspruchslösung kein „Lösung“ sondern ein neues Problem darstellen würde: „Nein heißt nein“, ruft uns eine feministische Kampagne gegen sexuelle Übergriffe aus dem Internet zu. Aber ist Schweigen ein Ja? Bei sexueller Nötigung ganz sicher nicht, bei der Frage der Organspende soll es aber neuerdings zu einem „Ja ich will“ werden. Schweigen ist kein Einvernehmen. Wer nichts sagt, hat definitiv nicht „Ja“ gesagt. Wir legen in Deutschland in der Regel sehr hohen Wert auf das Selbstbestimmungsrecht des Menschen,…

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#JeSuisCharlie – Immer noch.

Diesen Kommentar schrieb ich vor fünf Jahren und er ist (leider) immer noch hochaktuell. Wir dürfen keinen Millimeter weichen für jene, die unsere Freiheit nicht zu schätzen wissen. Heute vor fünf Jahren wurden Journalisten erschossen, weil sie sich die Freiheit nahmen, eine Religion zu beleidigen. Das sollten wir nicht vergessen, und beim Namen nennen: „Und, sind Sie auch Charlie?“ fragte gestern mein Banksachbearbeiter, nachdem ich auf die Frage nach meinem Beruf „Journalistin“ geantwortet hatte. Viele sind derzeit „Charlie“, ja, die Solidarität mit den Opfern in Paris ist groß. Bei uns im Land und auch weltweit. Tausende Facebooker haben ihre Profilbilder…

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