Auferstehung ganz ohne Genehmigung

Beschimpfung, Frust und Segen – zusammengefasst sind das die Reaktionsvarianten, die extrem zahlreich auf meinen Blog zur geschlossenen Kirche auf verschiedenen Wegen bei mir ankamen. Lassen wir die üblichen Kirchen-Bashing-Kommentare bei Twitter weg. Menschen, die sich noch nie mit dem Glauben befasst haben, sondern immer nur draufhauen, egal wo Kirche draufsteht und egal zu welchem Anlass, sind nicht satisfaktionsfähig. Fast scheint es, als seien manche von ihnen frustriert gewesen, dass sie nicht wie sonst alljährlich gegen das Tanzverbot am Karfreitag vorgehen können und nun gar nicht wissen wohin mit ihrem Kirchenhass angesichts eines Tanzverbotes, das ganz profan durch einen Virus…

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Church, where have you gone?

(This is the English translation of my Blog "Kirche wo bist du? Sent in by a friendly reader. Thank you! Translation: Kathrin Enke) The other day, I got a call from a friend who was worried about her father. A dementia sufferer, he is used to going to church several times a day to pray the Rosary. Faith is an important anchor in his daily routine, particularly now that he has been widowed. Suddenly the church is closed. He does not know why, he does not know where to go, and he is constantly having to be prevented from setting…

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Twitterblüten

BPoc - Keine Sorge, kein neuer Virus, sondern nur die offenbar aktuell gültige antiracial-Formulierung für schwarze und farbige Mensche mit Rassismuserfahrung. #Servicetweet aus der Kategorie #UnnützesWissen https://t.co/wQof6PGswO— Birgit Kelle (@Birgit_Kelle) April 6, 2020

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Twitterblüten

Guter Plan, beginnen wir mit dem verschwundenen SED-Vermögen der Partei @dieLinke pic.twitter.com/Q2GlcMLwHn— Birgit Kelle (@Birgit_Kelle) April 2, 2020

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Kirche, wo bist du?

Eine Freundin meldete sich dieser Tage mit großen Sorgen: Ihr dementer Vater ging bisher mehrfach täglich zur Kirche, betete den Rosenkranz, der Glaube ist wichtiger Anker in seinem Tagesablauf, vor allem, da er auch noch seit kurzem Witwer ist. Jetzt hat die Kirche zu, er versteht nicht warum, weiß nicht wohin, ständig muss man ihn davon abhalten, zur Kirche aufzubrechen. Szenen aus einem Dorf in Bayern. Es ist Palmsonntag, aber „Das Brot des Lebens“ wird in Deutschland nicht ausgegeben, hat widerstandslos die Jalousien dicht gemacht. Ich schreibe diesen Text für eine Zeitung. Er wird nicht gedruckt. Man fürchtet den Unmut…

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Freier Tod für freie Bürger?

Es ist nur ein kleiner Schritt vom „Recht zu Sterben“ hin zur Pflicht zu sterben. Der „Freie Tod für freie Bürger“ ist eine Illusion jener, die denken, man könne die Büchse der Pandora nach Belieben öffnen und wieder schließen.  Die heutige Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, eine geschäftsmäßige Beilhilfe zur Selbsttötung sei verfassungsgemäß und müsse also unter strengen Auflagen auch in Deutschland erlaubt werden, ist in Wahrheit ein ethischer Dammbruch, dessen Konsequenzen wir in ein paar Jahren als böse Quittung zu spüren bekommen werden. Der Paragraf 217StGB stellte bisher die "geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung" unter Strafe. Es ist keine Schwarzmalerei, sondern leider…

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Twitterblüten

Wollen wir für @Ralf_Stegner hoffen, dass Trump niemals Klimaschützer wird. Sonst müsste er diese auch alle als Extremisten bezeichnen und das geheimnisvolle Ralf-Orakel zu den wahren Motiven von Greta und Co. befragen. 100.000 Menschen #ProLife statt #ProDeath. Ein guter Tag. https://t.co/UAeLwe3FEn— Birgit Kelle (@Birgit_Kelle) January 26, 2020

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Wenn „Lieschen Müller“ den Juden das Gedenken erklärt

Er wünschte, er könnte heute sagen, dass wir Deutschen ein für alle Mal aus der Geschichte gelernt hätten, so der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gestern bei der Gedenkfeier zum 75. Jahrestag der Befreiung der Juden aus dem Konzentrationslager Auschwitz in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem. Dass dies nicht der Fall ist, und Antisemitismus im Deutschland 2020 nach wie vor viele Formen haben kann, bewies anschließend ausgerechnet die Hauptnachrichtensendung der ARD mit einem Kommentar der Korrespondentin Sabine Müller vom Hessischen Rundfunk, der einem nahezu die Sprache verschlägt. Antisemitismus verpackt als „Israelkritik“ hat ja eine gewisse Tradition in der deutschen Berichterstattung. Dass…

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Die nützliche Familie

Jubelnachrichten erreichen uns heute auf allen Kanälen durch die Medien und auch als Pressemitteilung des Familienministeriums: Die Betreuung in der Ganztagsschule sei „Unterm Strich gar nicht teuer“ so etwa sagt es die Süddeutsche Zeitung. Gebt uns also mehr davon?

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