Es gibt keine „Islamophobie“ aber sicher einen Terror im Namen des Islam

Gerade wurde in Frankreich wieder ein Mensch enthauptet im Namen des Islam. Wieder Nizza. Wir wissen zu diesem Zeitpunkt noch nicht viel, aber gesichert ist: In der katholischen Kirche Notre Dame in Nizza ist eine Rentnerin in der Kirche geköpft worden, es gibt weitere Schwerverletzte, der oder die Täter haben offenbar direkt nach Beginn der Messe zugeschlagen. Es erschallten die Rufe „Allahu Akbar“. Während also auf der einen Seite Unschuldige im Namen des Islam auf grausame Weise ihr Leben lassen, was mit Sicherheit die Mehrheit zumindest der im Westen lebenden Muslime genauso erschreckt, wie den Rest der Bevölkerung, liegt der Fokus der Debatten leider nicht auf der Frage, wie man gegen diesen Terror im Namen des Islam endlich effizient vorgeht, sondern darauf, wie man die religiösen Gefühle von Muslimen nicht durch Aussprechen unangenehmer Tatsachen unnötig verletzt.

„Tout Ca Pour Ca“ titelt kürzlich erst das Satiremagazin Charlie Hebdo. Alles wegen dieser Karikaturen. Das stimmt nicht ganz. Es geht nicht nur um ein paar Karikaturen, sondern ums Prinzip. Um die Frage, wessen Gesetz hier gilt. Das des Islam, oder das des Staates? Und deswegen müssen grundsätzliche Dinge geklärt werden, nicht nur die Frage, ob eine Zeichnung nun Humor ist, oder Beleidigung. Es geht für zu viele Menschen inzwischen um viel mehr, nämlich um Leben und Tod. Nennen wir die Dinge also beim Namen und man sollte zunächst die Begriffe klären, bevor man sie im Diskurs aufbläht.

Kritik ist keine Krankheit und Religion keine Rasse.
Dies könnte eigentlich ein kurzer Artikel werden, würde man die Grundzüge logischen Denkens auch auf jene Debatten in unserem Land anwenden, die sich rund um das Thema Islam drehen. So weit sind wir leider noch nicht. Das liegt nicht nur an dem chronischen Empörtsein zahlreicher islamischer Funktionäre aber auch Gläubigen, die bei jeder Kritik am Verhalten anderer Muslime gleich eine Menschenrechtsverletzung wittern, sondern auch an einer Gesellschaft, die das Image des benachteiligten und diskriminierten Islam nicht nur mit Verständnis quittiert, sondern sogar selbst befeuert und mit staatlichem Geld auch noch in diversen Verbänden und Institutionen finanziert. An einer Gesellschaft, die nicht alle Religionen gleich, sondern manche gleicher behandeln, was nicht nur die sachlichen Debatten erschwert, sondern bereits die Erfassung der Fakten. Wo selbst das Zitieren von Statistiken, etwa aus der Verbrechensbekämpfung, bereits mit Rassismus-Vorwürfen beantwortet wird, ist es unmöglich, unbefangen oder gar effizient zu diskutieren oder zu handeln.

Gerade befeuert der türkische Präsident Erdogan die Debatte neu, er sieht sich durch Präsident Macron beleidigt, und wirft mit dem Vorwurf der Islamfeindlichkeit Richtung Frankreich und den Westen insgesamt. Was noch die hübscheste Formulierung war, denn er bezichtigte den französischen Präsidenten auch als Krankheitsfall, dieser müsse sich untersuchen lassen, da war sie wieder, die „Islamophobie“, die Islamkritik als Krankheit. Dass nun Frankreich angesichts zahlreicher grausamer Morde an Franzosen durch Muslime, die sich dabei auch noch explizit auf ihre Religion beziehen und die Gewalt mit ihrem Glauben und ihrem Gott begründen, den Kampf um Meinungsfreiheit und den gewaltfreien Diskurs aufgenommen hat, ist selbstverständlich für einen säkularen Staat, um nicht zu sagen, überfällig und überlebenswichtig. Heute morgen erst haben die Vertreter der „Religion des Friedens“ erneut einen Grund geliefert.

Erdogan legte noch nach, westliche Staaten planten einen „Neuauflage der Kreuzzüge“ – zumindest für die lammfrommen christlichen deutschen Großkirchen würde ich da Entwarnung voraussenden – und wirft noch den Slogan der „verletzten religiösen Gefühle“ in den Ring, auch so eine Plattitüde des Islam-Diskurses. Auch Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi wandte sich an den Westen mit der Aufforderung: „Hört auf uns zu verletzen!“.

Die Menschen in Nizza könnten viel von Verletzungen und auch Toten berichten, die Redaktion des Magazins Charlie Hebdo auch, nämlich von Toten in den eigenen Reihen, und legt nach mit einem weiteren Titelbild, das Erdogan schwer beleidigt.

Für die einen ist es Standhaftigkeit, für die anderen Trotz, Dummheit und ein „Öl ins Feuer gießen“ je nach Standpunkt. Nun muss man sagen, es gehört nicht viel dazu, die „religiösen Gefühle“ eines Gläubigen zu verletzen. Auch Christen können dazu einiges aus der Presselandschaft der vergangenen Jahrzehnte an vermeintlicher Satire als Anschauungsmaterial beisteuern. Ob das persönliche Beleidigtsein eines Gläubigen jedweder Religion allerdings körperliche Gewalt, Nötigung oder gar Mord rechtfertigen, sollte doch juristisch vor ordentlichen Gerichten geklärt werden und nicht mit Schlachtmessern auf offener Straße oder in Kirchen. Man macht das so, im Westen.

Nun muss man gar nicht die verbalen Hahnenkämpfe verschiedener Staatsoberhäupter verfolgen, um das Thema zu erklären. Der Vorwurf von „Islamophobie“ oder des „antimuslimischen Rassismus“ hat sich als Begrifflichkeit längst auch im innerdeutschen Diskurs verfestigt, so als seien diese Termini anerkannte Begriffe, deren Wahrheitsgehalt durch möglichst häufiges Wiederholen an Glaubwürdigkeit und Legitimation gewännen. Tun sie nicht. Gerade, da uns alle ständig nicht nur im Netz die Aufforderung ereilt, die viel zitierte „Hassrede“ zu vermeiden, als auch nicht verletzende, inklusive, und natürlich geschlechtergerechte und nicht zuletzt achtsame Sprache zu verwenden, wäre es angesichts der Überhitzung im Islamdiskurs sogar höchste Zeit, auch die genutzten Begrifflichkeiten verbal abzurüsten, wo sie sinnfrei aufbauschen.

Eine Phobie ist qua Definition eine psychische Störung, ein anhaltender, unbegründeter (!) Angstzustand eines Patienten, vor Situationen, Sachen, Tätigkeiten oder auch Menschen, der therapeutische Hilfe benötigt, um diese Ängste wieder loszuwerden. Höhenangst auf dem Gipfel, Platzangst im Fahrstuhl, Angst vor Spinnen, der Dunkelheit, um nur einige zu nennen. Kritik am Islam ist keine Krankheit, sondern eine Meinung, die man mit Argumenten begründen kann.

Kritik an gewalttätigen Muslimen oder gar an terroristischen Aktivitäten von Muslimen ist zudem nicht unbegründet, sondern sogar geboten. Die begründete Angst von Lehrern und besonders von Lehrerinnen vor körperlichen Angriffen durch Schüler oder Eltern, wenn sie den Islam kritisieren, hat ihre Legitimation in Frankreich jedenfalls gerade blutig unter Beweis gestellt. Die berechtigte Angst vor Frauen vor sexuellen Übergriffen durch muslimische Männer kann statistisch leider untermauert werden. Die Angst von muslimischen Mädchen vor Zwangsverheiratung gerne auch in Kinderehen, findet ihre Legitimation durch die Stapel der Untersuchungsakten in der Mordkommission und den Jugendämtern. Legt der Herr Muslim hingegen aus „Homophobie“ einen körperlichen Angriff inklusive Mord an einem homosexuellen Paar an den Tag, wie es offenbar bei dem Islamisten beim Anschlag am 4. Oktober in Dresden der Fall ist, wird das lieber statistisch als Mord an „Touristen“ erfasst, denn die Frage nach einem religiösen Motiv beim Mordangriff eines Muslims auf ein homosexuelles Männerpaar wäre schließlich auch nur ein unbegründetes, islamophobes Vorurteil.

Ja, Kritik kann unbegründet sein, überzogen, sie kann verbal unangemessen vorgebracht werden und man kann sie sogar aktiv zurücknehmen. Nur eines ist sie ganz sicher nicht: Eine Krankheit. Wer Islamkritik als „Islamophobie“ tituliert, verteidigt nicht seinen Glauben und seine Religion, sondern bezichtigt sein Gegenüber geisteskrank zu sein, um ihn als Person zu diskreditieren und gleichzeitig aus dem Diskurs zu werfen. Das ist so billig, wie durchschaubar, um nicht zu sagen respektlos und menschenverachtend.

Islamkritik ist auch kein „antimuslimischer Rassismus“, denn religiöser Glaube ist keine Rasse. Jeder Mensch egal welcher Herkunft und Hautfarbe kann an jeden denkbaren Gott glauben – oder auch nicht. Eine Religion kann man hinter sich lassen, man kann vom Glauben abfallen, konvertieren, an einen neuen, anderen Gott glauben oder an viele. All das kann man mit der eigenen Herkunft und Hautfarbe nicht. Sie ist nicht wandelbar, sie ist. „Antimuslimischen Rassismus“ zu behaupten ist nur eine inzwischen salonfähige Gewohnheit einer derzeit hyperaktiv grassierenden Identitätspolitik, die jede Kritik an einer Menschengruppe, die sich selbst als Opfer inszeniert, als rassistische Haltung diskreditiert. Weder die Faktenlage, noch objektive Kriterien oder gar die Motive des vermeintlichen Täters spielen dabei eine Rolle. Also jene Kriterien, die juristisch einen Tatbestand begründen würden, oder eben auch nicht. Stattdessen ist die sensible Gefühlslage vermeintlicher Opfer der neue Gradmesser jener Schuld geworden, die vor dem digitalen Twittergericht gerne sofort vollstreckt wird, ohne die Angeklagten überhaupt noch anzuhören. Wozu auch, man weiß ja bereits vorher, dass sie Rassisten sind.

Kritik ist immer „rechts“
Jede Minderheitenkritik ist derzeit im Verdacht „rechts“ zu sein, die Kritiker sind also alles verkappte Rassisten, Faschisten oder wenigstens Fundamentalisten. Auf diesem Weg wurde bereits jede Kritik an Genderpolitik „rechts“ und zu „Homophobie“ oder „Transphobie“ umdefiniert. Kritik an Einwanderungspolitik und jede Stellungnahme zu Menschen mit Migrationshintergrund wurde zu Rassismus. Die Schnittmenge zu Jenen, die dazu noch den islamischen Glauben als Sozialisationsstruktur vorweisen, hat nur noch als i-Tüpfelchen gefehlt, um das Konstrukt des „antimuslimischen Rassismus“  unter Dach und Fach zu bringen und im politischen Kampf als Waffe einzusetzen.

Im Ergebnis werden die Begriffe nun von all jenen Institutionen genutzt, die im vorstaatlichen aber auch im staatlichen Raum, und gerne mit staatlichem Geld, an der Beseitigung des Opferstatus des Muslims in Deutschland arbeiten, der von durchschnittlichen deutschen und weißen Alltagsrassisten umzingelt ist und dessen Vorurteile gegen Muslime. Das jedenfalls die steile These, der diese Arbeit offenbar zugrunde liegt. Und so wird dann aus der Kritik an der islamischen Zwangsbekopftuchung schon von kleinen Mädchen eben der Alltags-Rassismus gegen muslimische Frauen konstruiert. Da begeht die Antidiskriminierungsstelle des Bundes brav den neu erfundenen „Tag gegen islamischen Rassismus“ am 1. Juli

 und fordert mit eigens kreiertem Hashtag und mit digitalem Geduze dazu auf: #BewegDeinDenken, das ganze bebildert mit einer Muslimin mit Kopftuch. Was will man uns damit sagen? Möglicherweise wäre der Hashtag #BeginnZuDenken auch ein ganz gewagter neuer Vorschlag, denn nach diesem Schema müsste man doch auch offiziell all jene Muslime in den Ländern mit Christenverfolgungen „antichristliche Rassisten“ nennen, oder sind das nur gewöhnliche Mörder? Ich freue mich schon auf den sicher erhellenden Tweet der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, wenn man dort ausführlich das Christentum und seine Feinde thematisiert, immerhin statistisch nachweislich die weltweit am meisten verfolgte Religion. Eine Erklärung, um was für einen Typus „Rassismus“ es sich heute morgen in Nizza gehandelt hat, wäre sicher hilfreich.

Aber den „Tag gegen antimuslimischen Rassismus“ hat gar nicht die steuerfinanzierte Antidiskriminierungstelle des Bundes erfunden, sondern offenbar die sogenannte „Allianz gegen Hass“.

Diese wird vom Familienministerium aus dem Topf des Programms „Demokratie leben!“ bezahlt, als auch durch Gelder aus einem EU-Programm. Getragen ist die Aktion wiederum vom Bündnis CLAIM, eine „Allianz gegen Islam- und Muslimfeindlichkeit“, die natürlich auch vom Familienministerium und dem Programm „Demokratie leben!“ finanziert ist. Man hat 35 Organisationen vernetzt, überall ist man gegen den Rassismus gegen Muslime aktiv und trägt den Begriff weiter.

Wo der Endkampf gegen Rassismus ausgefochten wird, darf die mit staatlichem Geld gut beatmete Amadeu Antonio Stiftung nicht fehlen, die für ihren unerschütterlichen Einsatz gegen Hatespeech und natürlich gegen „Rechts“ gleich passender Weise mit einer „Fachstelle Gender, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und Rechtsextremismus“ alle Themenkomplexe zusammenfügt. Warum trennen, was in den eigenen Augen immer zusammengehört? Damit man rechtsradikale Eltern im Kindergarten besser ausfindig machen kann, hat man dort bereits mit Vorwort der Familienministerin Franziska Giffey eine Handreichung für Erzieherinnen erstellt, wie sie potenziell völkische Eltern besser erkennen können, weil sie eine „Islamisierung unserer Kinder“ befürchten.  Keine Handreichung gibt es, wie man Salafistenkinder ausmachen kann, das aber nur am Rande.

Wir wissen jetzt, dass Mädchen mit akkurat geflochtenen Zöpfen und auch gut erzogene, weil gehorsame Kinder da besonders verdächtig sind, zu Hause indoktriniert zu werden. Gleichzeitig weiß man auch, „antimuslimischer Rassismus, Antisemitismus sowie Homo- und Transfeindlichkeit“ seien keine Phänomene des rechten Randes, sondern längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Die Homepage ist eine wahre Fundgrube für den antirassistischen Klassenkampf. Das Dossier für die „Antisemitismus- und rassismuskritische Jugendarbeit“ erklärt hilfreich in einem Akt betreuten Denkens, wie welche Begrifflichkeiten richtig zu verstehen seien. Die „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ umfasst also „Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie, Islamfeindlichkeit, Sexismus, Etabliertenvorrechte, als auch die Abwertung von Obdachlosen, von Behinderten und von Arbeitslosen“. Das gehört alles zusammen denn: „Ein Vorurteil komme nie allein“. Wer Judenfeindlichkeit an den Tag lege, sei mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ auch gegen Schwule und Lesben. So wird also aus dem Homophoben automatisch ein Antisemit und ergo ein Rassist.

Solche Kausalketten sind zutiefst ausgrenzend, intolerant und vorurteilsbeladen, die Stiftung wird dennoch staatlich breit alimentiert aus diversen Bundesländern und natürlich aus dem Programm „Demokratie leben“ im Rahmen des Programms „Toleranz fördern, Kompetenz stärken“ und mit einer ehemaligen STASI-Mitarbeiterin an der Spitze ist dort die Suche nach staatsfeindlichen Subjekten sowieso in guter Hand.

Der „Antimuslimischer Rassismus“ wird explizit einzeln erklärt, es bezeichne Rassismus, der sich gegen Muslime oder auch nur „vermeintliche“ Muslime richte, und basiere „auf dem Hauptargument, der Islam würde nicht zu Europa und zu Deutschland gehören und sei mit westlichen Werten“ nicht vereinbar.“

Wenn das Hauptargument also sein soll, dass man den Islam aus der westlichen Wertegemeinschaft intolerant ausgrenze, wird es höchste Zeit, eine Einladung auszusprechen. Nun hat zwar der Alt-Bundespräsident Christian Wulff einst bereits den Satz geprägt, der Islam gehöre zu Deutschland, ich greife es aber gerne auch noch einmal auf, um es zu konkretisieren:

Der Islam möchte zu Deutschland gehören?
Dann also willkommen, in einem Land, in dem es zahlreiche Religionen gibt, die alle den Anspruch erheben, der Weisheit höchste Stufe erreicht zu haben, den einzigen wahren Gott zu kennen und damit mehr Recht zu haben, als alle anderen Religionen.

Willkommen in einem Land, in dem es gerade deswegen, weil es unterschiedliche Religionen und Gottheiten gibt, ausgehalten werden muss, dass der eigene Glaube, die eigene Religion, und der eigene Anspruch auf endgültiges Wissen ständig hinterfragt wird und immer wieder neu begründet werden muss, auch und gerade jenen gegenüber, die an nichts glauben und das gute Recht dazu besitzen.

Willkommen in einem Land, in dem man sich über Glauben, Religion, Gläubige und Gottheiten lustig machen darf und das obwohl wir für unseren Humor als Deutsche nun wahrlich nicht berühmt sind.

Willkommen in einem Land, in dem die Frage, wie Männer, Frauen und Kinder miteinander leben und umgehen durch allgemeingültige Gesetze und Grundrechte bestimmt wird und alle Religionen sich diesen Gesetzen zu unterwerfen haben. Ja unterwerfen, wir alle tun es, die letzte Instanz ist ein ordentliches Gericht, es sind universale Menschenrechte und die beinhalten für alle Menschen dieselben Rechte und Pflichten, egal ob sie Männer oder Frauen sind.

Willkommen in einem Land, in dem selbst ein Koloss wie die Katholische Kirche sich einem Missbrauchsskandal in den eigenen Reihen stellen muss. Die die Stellung der Frau ständig neu diskutieren muss, ihre Einstellung zu Homosexualität, die Definition einer Ehe und die ihren Anspruch auf moralische Untermauerung säkularer Gesetze erklären muss und nicht mit Gewalt durchsetzen kann.

Willkommen in einem Land, in dem von Kirchen erwartet und eingefordert wird, dass sie sich glaubhaft distanzieren und in den eigenen Reihen aufräumen, wenn jemand im Namen ihres Gottes andere Menschen attackiert, unterdrückt oder gar umbringt.

Es ist also keine „Islamophobie“ und auch kein „antimuslimischer Rassismus“ wenn sich der Islam ebenfalls alle Fragen stellen lassen muss, wie jede andere Religion auch. Wenn er genauso behandelt wird, wie jede andere Religion in diesem Land. Es ist genau andersherum: Wenn wir den Tag erreichen, an dem auch Muslime über einen Mohammed-Witz lachen können, ohne dafür Menschen abzustrafen, genau an dem Tag, gehört der Islam endlich zu Deutschland. Und bis dahin wird er lernen müssen, seinen Herrschaftsanspruch auf das Jenseits zu fokussieren.


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