Ein Muttertier zum Muttertag

So, liebe Töchter und Söhne, haben Sie schon ein Buch für Mutti nächsten Sonntag? Jährlich droht der Muttertag und wer aus dem Kindergartenalter raus ist, und nicht mehr selber bastelt: Ich hab da etwas vorbereitet. Mein Buch erfüllt alle Kriterien für ein gutes Muttertagsgeschenk: Leicht lesbar, Drama und Lachen inklusive und kostenlos wird Ihnen Muttis lebenslange Dankbarkeit mitgeliefert. Nichts gegen selbstgebastelte Fensterbilder wie früher, ich habe selbst zauberhaftes Zeug hier von meinen Kindern, das Buch hält sich aber auf dem Nachttisch und im Regal viel länger als ein Blumenstrauss von Fleurop.
Wer also noch ein Buch mit persönlicher Widmung geschickt haben möchte für die eigene Mama, oder für die Mutter der eigenen Kinder, oder für die Töchter, die Sie zu Omas und Opas gemacht haben, oder für die Mütter, die demnächst gebären, der möge dann bitte JETZT über den Link hier bestellen und ich mache mich gleich persönlich mit gespitzem Stift ans Werk und lasse im Zweifel auch kontaktlos und Corona-neutral mit Hilfe von Kinderarbeit ausliefern.

Selbstverständlich kann das Buch auch für die Feministin und Gleichstellungsbeauftragte Ihres Vertrauens ausgeliefert werden. Weiterbildung ist schließlich eine lebenslange Aufgabe und auch kinderlose, überzeugte Nichtmütter dürfen das durchaus lesen. Außerdem gibt es für die ungewollt Kinderlosen auch ein ganzes, wertschätzendes Kapitel, denn auch wenn es für manche zum Haareraufen ist: Das mütterliche Prinzip liegt uns als Frauen in den Genen. Nicht umsonst heißt es ja auch „Puffmutter“ oder „Mutter Oberin“ , weil in allen Hausgemeinschaften eben eine Mutti das sagen hat, wer wüsste das besser als die Deutschen, die bereits seit gefühlt 100 Jahre von einer kinderlosen Mutti regiert werden?

Gerade zeigt ja die Corona-Krise, wie die Mama wieder ins Zentrum des Geschehens rückt. Nicht allen ist das geheuer. Der diensthabende Feminismus ist recht nervös, man befürchtet einen Backlash ins Mittelalter, weil die Frau am Herd und an den Hausaufgaben gerade wieder präsent ist und viel schlimmer noch: es könnten Mütter auf den Geschmack kommen und dort hängen bleiben. Dabei hatte man doch jetzt erfolgreich seit Jahrzehnten am Mythos der ersetzbaren Mutter gearbeitet und nun stellt ein ganzes Land fest: Ohne die Mütter würde gerade zu Hause gar nichts mehr funktionieren. Unter dem Link finden Sie einen aktuellen Beitrag von mir zum Stand der Mutterschaft in Zeiten von Corona. Um das Fazit vorweg zu nehmen: Es wird sicher nicht lange dauern, bis die heute gerade gelobte Mutter wieder ins Büro zurück gescheucht wird.

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